Jugend-gerechte Pfarrei und Glaube in der Familie – Wo gibt es das noch und wie kann man es unterstützen?

Kurzfassung und Gesprächsergebnis

Gott ist immer schon bei den Menschen. Die kirchliche Jugendarbeit muss Gott nicht zu den Jugendlichen bringen – er ist schon da. Eine Aufgabe der kirchlichen Jugendarbeit ist es Gott der im Leben der Jugendlichen anwesend ist, bewusst zu machen. Es geht darum Gott im eigenen Leben zu entdecken. Dies soll dialogisch und behutsam geschehen. Nicht nur die Jugendlichen entdecken Gott, auch die Jugendarbeitenden lernen in und mit den Jugendlichen von Gott.

«Jugendarbeit hat Priorität»

Für die Jugendarbeit ist es wichtig regional zusammenzuarbeiten und die Zusammenarbeit auch mit der reformierten Kirche, der politischen Gemeinde und allfälligen weiteren Trägern von Jugendarbeit zu praktizieren.
Die Jugendarbeit muss Teil des (Seelsorge-)teams sein, dazu braucht es die entsprechende Teamfähigkeit, die gefordert und gefördert werden muss.
Wir fordern, dass…

  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband Jugendarbeit macht, entsprechend ihren / seinen Möglichkeiten.
  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband ein Konzept für die Jugendarbeit hat, in Absprache mit der (bzw. unterstützt und beraten durch die) kantonale Fachstelle Jugendseelsorge (oder Deutschschweizer Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit).
  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband einen Jugendverband hat.
  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband an offener Jugendarbeit beteiligt ist.
  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband nicht-(vereins-)gebundene Projekte realisiert.

Ausbildung von Professionellen und Freiwilligen in der Jugendarbeit

Die komplexere gesellschaftliche Situation erfordert mehr Kompetenzen bei den professionell, aber auch freiwillig Tätigen.
Die Begleitung und Unterstützung von Freiwilligen durch die Professionellen muss dringend verbessert werden. Dies darf nicht dem Zufall überlassen werden. Für die Zukunft der Kirche wird das von grösster Bedeutung.
Wir fordern, dass…

  • NeueinsteigerInnen in das Berufsfeld Jugendarbeit durch eineN MentorIn (PraxisausbildnerIn – ev. Auch durch eine externe Person, die dafür qualifiziert ist!) in ihre Tätigkeit eingeführt werden.
  • Für TheologInnen in der Berufseinführung ein Modul (NDK) „Jugendarbeit / Soziokulturelle Animation“ eingeführt wird.
  • Für Personen mit Sozialer Ausbildung ein Modul (NDK) „Spiritualität / Theologie“ eingeführt wird.
  • Alle Jugendarbeitenden über eine entsprechende Ausbildung verfügen.
  • Alle Jugendarbeitenden die Strukturen kennen.
  • Alle Jugendarbeitenden Weiterbildungen besuchen.
  • In der Arbeit von Professionellen die Begleitung von Freiwilligen eine grosse Priorität hat und deshalb entsprechende Kompetenzen erfordert, die nicht vernachlässigt werden dürfen.

Familienkatechese

Die komplexere gesellschaftliche Situation erfordert mehr Kompetenzen bei den professionell, aber auch freiwillig Tätigen.
Die Begleitung und Unterstützung von Freiwilligen durch die Professionellen muss dringend verbessert werden. Dies darf nicht dem Zufall überlassen werden. Für die Zukunft der Kirche wird das von grösster Bedeutung.
Wir fordern, dass…

  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband ein Konzept für die Familienkatechese hat. Dieses Konzept soll Aktivitäten wie ‚Erwachsenenbildung in alltäglichen Glaubensfragen für Eltern und Familien’ (zB. Gottvertrauen aufbauen, Gottesbeziehung gestalten, …) enthalten.
  • In jeder Pfarrei / jedem Seelsorgeverband nach der Taufe der Kontakt zu den Eltern / Familien weitergeführt wird, durch Nachtreffen, Kursangebote (zB. „mit Kindern leben glauben hoffen“, …), Kinderfeiern, Chrabbelgottesdiensten, voreucharistischen Gottesdiensten, Familiengottesdiensten, …
  • In jeder Pfarrei / jedem Seelsorgeverband nach der Erstkommunion der Kontakt zu den Eltern / Familien weitergeführt wird, durch Kurse wie „Jugendliche fordern uns heraus“, Jugendliche im Glauben begleiten, …

Konsenspunkte

Jugendarbeit hat Priorität

Für die Jugendarbeit ist es wichtig regional zusammenzuarbeiten und die Zusammenarbeit auch mit der reformierten Kirche, der politischen Gemeinde und allfälligen weiteren Trägern von Jugendarbeit zu praktizieren.
Die Jugendarbeit muss Teil des (Seelsorge-)teams sein, dazu braucht es die entsprechende Teamfähigkeit, die gefordert und gefördert werden muss.
Wir fordern, dass…

  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband Jugendarbeit macht, entsprechend ihren / seinen Möglichkeiten.
  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband ein Konzept für die Jugendarbeit hat, in Absprache mit der (bzw. unterstützt und beraten durch die) kantonale Fachstelle Jugendseelsorge (oder Deutschschweizer Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit).

Ausbildung von Professionellen und Freiwilligen in der Jugendarbeit

Die komplexere gesellschaftliche Situation erfordert mehr Kompetenzen bei den professionell, aber auch freiwillig Tätigen.
Wir fordern, dass…

  • NeueinsteigerInnen in das Berufsfeld Jugendarbeit durch eineN MentorIn (PraxisausbildnerIn – ev. Auch durch eine externe Person, die dafür qualifiziert ist!) in ihre Tätigkeit eingeführt werden.
  • Für TheologInnen in der Berufseinführung ein Modul (NDK) „Jugendarbeit / Soziokulturelle Animation“ eingeführt wird.
  • Für Personen mit Sozialer Ausbildung ein Modul (NDK) „Spiritualität / Theologie“ eingeführt wird.

Familienkatechese

Die komplexere gesellschaftliche Situation erfordert mehr Kompetenzen bei den professionell, aber auch freiwillig Tätigen.
Die Begleitung und Unterstützung von Freiwilligen durch die Professionellen muss dringend verbessert werden. Dies darf nicht dem Zufall überlassen werden. Für die Zukunft der Kirche wird das von grösster Bedeutung.
Wir fordern, dass…

  • Jede Pfarrei / jeder Seelsorgeverband ein Konzept für die Familienkatechese hat. Dieses Konzept soll Aktivitäten wie ‚Erwachsenenbildung in alltäglichen Glaubensfragen für Eltern und Familien’ (zB. Gottvertrauen aufbauen, Gottesbeziehung gestalten, …) enthalten.
  • In jeder Pfarrei / jedem Seelsorgeverband nach der Taufe der Kontakt zu den Eltern / Familien weitergeführt wird, durch Nachtreffen, Kursangebote (zB. „mit Kindern leben glauben hoffen“, …), Kinderfeiern, Chrabbelgottesdiensten, voreucharistischen Gottesdiensten, Familiengottesdiensten, …
  • In jeder Pfarrei / jedem Seelsorgeverband nach der Erstkommunion der Kontakt zu den Eltern / Familien weitergeführt wird, durch Kurse wie „Jugendliche fordern uns heraus“, Jugendliche im Glauben begleiten, …